Berlin/Frankfurt am Main, 27. März 2026 – Bei der BGL-Politikarena 2026 in Berlin haben Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Straßengüterverkehr ihre Anliegen mit großer Klarheit direkt an Vertreterinnen und Vertreter aus Bundesregierung, Bundestag und Autobahn GmbH des Bundes adressiert. Die zentrale Botschaft: Der Mittelstand steht unter massivem wirtschaftlichem Druck und braucht jetzt konkrete Entlastungen, verlässliche Rahmenbedingungen und Investitionen in die Straße.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe, der notwendige Bürokratieabbau und die Bekämpfung des Fahrermangels sowie der Finanzierungskreislauf Straße mit Blick auf Infrastruktur und Klimaschutz. Deutlich wurde dabei: Anhaltend hohe Dieselpreise, die doppelte Belastung durch CO₂-Kosten an Tankstelle und in der Maut sowie steigende Gesamtkosten verschärfen die Lage vieler Unternehmen. Aus Sicht der Betriebe verschlechtern sich damit die Wettbewerbsbedingungen im europäischen Markt weiter.
Der BGL bekräftigte seine Forderung nach schnelleren und praxistauglichen Maßnahmen, die Unternehmen tatsächlich entlasten und den Zugang zum Beruf erleichtern. Zugleich erneuerte der Verband seine Position, die Einnahmen aus der Lkw-Maut konsequent in Erhalt, Sanierung und Ausbau der bestehenden Straßen, zusätzliche Lkw-Stellplätze und die Voraussetzungen für eine klimafreundliche Transformation des Straßengüterverkehrs zu reinvestieren.